Berstsicherungen. Statische Mischer. Wärmeaustauscher. Tropfenabscheider.

Zerstörungsfreie Prüfung – ZfP, auch zerstörungsfreies Prüfverfahren genannt. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, das Bauteile, Materialien und Konstruktionen vor und während ihres Betriebes auf verborgene Fehler prüft und dadurch ganz wesentlich dazu beiträgt, dass Unfälle und Katastrophen eben NICHT passieren. Seitdem Menschen Werkstoffe und Werkstücke bearbeiten können, sind sie von dem Wunsch getrieben, diese zerstörungsfrei, also so, dass ihre spätere Verwendung nicht beeinträchtigt wird, zu prüfen. Bereits seit Urzeiten bedient sich der Mensch zerstörungsfreier Prüfverfahren, indem er gefertigte Gegenstände kritisch beäugt, sie mit dem Fingerknöchel abklopft, Oberflächen mit den Fingerspitzen abtastet. Zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Faktor wurde diese Technik aber erst sehr viel später, als Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die Industrie erstmals Material einsparen wollte und gleichzeitig den erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht werden musste. Zu dieser Zeit wurden speziellere Verfahren der praktischen Materialprüfung eingeführt, die mit dem Terminus ‚Zerstörungsfreie Materialprüfung‘ belegt wurden. Heutzutage ist die ZfP in nahezu allen Industriezweigen ein unverzichtbares Instrument zur Qualitätskontrolle und –sicherung geworden. Jedes sicherheitsrelevante Teil wird geprüft. Dabei bedient sich die ZfP der physikalischen Messtechnik – immer unter der Bedingung, dass die eingebrachte Energie den zu prüfenden Werkstoff nicht verändern darf. Die verwendeten Methoden sind vielfältiger Natur: Optische Prüfungen, Röntgen- und Ultraschallverfahren, thermographische Wärmefluss-Prüfverfahren, Computertomographie, Video- und Endoskopie, Laserstrahlung, Wirbelstromprüfung – je nach Aufgabe wird eine Energieform gewählt, die gemäß der Energiewechselwirkung zu einem möglichst hohen Nutzsignal führt. Als Hersteller von Druckgeräten erfüllt STRIKO Verfahrenstechnik selbstverständlich die Anforderungen der geltenden Regelwerke. STRIKO Wärmetauscher, Statische Mischer und Tropfenabscheider mit Gehäuse durchlaufen allesamt die Zerstörungsfreie Prüfung entsprechend des gewählten Regelwerks.

Zugbelastete Berstscheibe – Berstscheiben sind Drucksicherungen, die einen Behälter oder ein System vor schädigendem Über- oder Unterdruck schützen, indem eine Einmal-Membran zerbirst. Berstscheiben fungieren mithin als eine Art Sollbruchstelle.

STRIKO Verfahrenstechnik hat viele verschiedene Berstscheibentypen im Sortiment und unterscheidet dabei unter anderem zwischen Umkehr-Berstscheiben und zugbelasteten Berstscheiben. Zugbelastete STRIKO Berstscheiben sind mit der konkaven Seite der Berstscheibe zum Prozessmedium ausgerichtet, d.h., die Wölbung der Berstscheibe zeigt vom Prozess weg. Übersteigt der Prozessdruck den erlaubten Betriebsdruck, wird die Zugfestigkeit des Materials erreicht; die Berstscheibe birst.

Auch bei der Produktion zugbelasteter Berstscheiben setzt STRIKO Verfahrenstechnik hochmoderne, laserbasierte Produktionsverfahren ein. Zugbelastete Metallberstscheiben der STRIKO-Serie SZ-X werden im Standardhalter SHZ oder im Vorspannhalter SHZ Pro zwischen Flansche eingebaut. Sie eignen sich besonders zur Absicherung mittlerer bis hoher Arbeitsdrücke, sind als alleinige Druckabsicherung oder in Kombination mit einem Sicherheitsventil einsetzbar, zeigen ein fragmentfreies Öffnungsverhalten, sind geeignet für Gase, Dämpfe und Flüssigkeiten und in verschiedenen Werkstoffen wie Edelstählen, Nickel und Sonderwerkstoffen wie Hastelloy oder Tantal erhältlich. Neben einer Vielzahl von Ausführungsmöglichkeiten sind die zugbelasteten Berstscheiben von STRIKO auch mit einem optional auf Abblaseseite installierbaren Alarmgeber kombinierbar.