Berstsicherungen. Statische Mischer. Wärmeaustauscher. Tropfenabscheider.

Nennweite – oder auch DN (aus dem Französischen für “diamètre nonimal”, deutsch: Innendurchmesser) für “Durchgangsnorm”. Die Nennweite gibt den Innendurchmesser eines Rohres oder das Anschlussmaß einer Armatur an. In Verbindung mit der Nenndruckstufe und der Werkstoffklasse werden durch die Angabe der Nennweite alle Abmessungen einer Rohrleitung determiniert. Häufig kommt es vor, dass Stahl als Werkstoff zwar nicht explizit benannt, aber vorausgesetzt wird. Zudem ist wichtig zu wissen, dass der faktische Innendurchmesser und die angegebene Nennweite oftmals um mehrere Millimeter differieren, weil beispielsweise die Wanddicken einiger Stahlrohre mit steigender Druckstufe nach innen wachsen und so der freie Querschnitt kleiner wird. Mithin können Rohre verschiedener Hersteller nur dann problemlos miteinander kombiniert werden, wenn die Nennweite mit Verweis auf die gleiche DIN-Norm angegeben ist. Der Außendurchmesser hingegen bleibt – außer bei sehr dickwandigem Rohr für sehr hohen Druck sowie Leitungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff – immer konstant, wodurch auf nahezu alle Rohre einer Nennweite die gleichen Gewinde geschnitten werden können. So ist es auch möglich, dass für alle Druckstufen die gleichen Rohrmuffen, auch Fittinge genannt, verwendet werden können. Die Nennweite wird nach EN ISO 6708 mit der Abkürzung DN eingeleitet, an die sich eine dimensionslose Zahl anschließt, die ungefähr dem Innendurchmesser in Millimetern entspricht. Nach ANSI wird die Nennweite in NPS (Nominal Pipe Size) in Zoll angegeben. Bei STRIKO spielen Angaben zur Nennweite eine essenzielle Rolle, wenn es darum geht, das für den jeweiligen Kundenwunsch passende Produkt innerhalb einer Produktgruppe zu finden. So bietet STRIKO Verfahrenstechnik im Bereich der Berstscheiben üblicherweise Produkte mit Nennweiten zwischen DN 15 und DN 800 an.

Normkubikmeter – Eine immer wieder zu falschen Berechnungsergebnissen führende Frage ist die, ob es sich bei den vom Kunden vorgegebenen Volumina um Norm- oder Betriebskubikmeter handelt.

Das Normvolumen (insbesondere Normkubikmeter, Normliter usw.) ist eine in der Pneumatik, Verfahrens- und Gastechnik gebräuchliche Volumenmaßeinheit. Sie wird benutzt, um Gasmengen, die bei unterschiedlichen Drücken und Temperaturen vorliegen (Betriebszustand, Betriebsvolumen), zu vergleichen. Dazu werden die Gasmengen jeweils auf den gleichen Normzustand umgerechnet, z. B. mit Hilfe der Zustandszahl.

Bereits 1940 wurden folgende Standardbedingungen in der DIN 1343 definiert, welche sich weltweit unter dem Begriff „physikalischer Normzustand“ etabliert haben:

– Standarddruck: pn = 1013,25 hPa = 1,01325 bar
– Standardtemperatur: Tn = 273,15 K = 0 °C

Der Betriebskubikmeter beschreibt die Gasmenge, welche unter den tatsächlich vorliegenden Betriebsbedingungen (pb und Tb) vorliegt. Unter den Betriebsbedingungen ändern sich u.a. die für unsere Betrachtungen wichtigen Parameter Dichte und dynamische Viskosität.