Berstsicherungen. Statische Mischer. Wärmeaustauscher. Tropfenabscheider.

Auslegungsdaten – In der Technik bezeichnet dieser Begriff notwendige Vorab-Informationen, um Geräte oder Bauteile so bauen oder gestalten zu können, dass sie letztlich ihren definierten Zweck erfüllen. Auslegungsdaten können alle Aspekte des Entwurfs, der Konstruktion, Herstellung, des Betriebs oder des Einsatzes betreffen. Für die Auslegung von STRIKO Berstscheiben spielen beispielsweise Daten wie der Einbauort, das abzusichernde Medium, der Arbeits-, Berst- und Gegendruck, die Arbeitstemperatur an der Berstscheibe oder auch die Art der Belastungssituation eine Rolle. Bei statischen Mischern von STRIKO sind hingegen Parameter wie das Einsatzmedium, die Fluidgruppe, Dampfdruck, Volumenstrom, Dichte und dynamische Viskosität einige der zunächst vom Kunden benötigten Auslegungsdaten, um den richtigen Mischertyp für den jeweiligen Einsatzzweck auszulegen. Erst wenn Entscheidungen über die Bauart, die zu verwendenden Werkstoffe und die Formgebung getroffen sind, werden im Rahmen der Bemessung oder Dimensionierung die geometrischen Größen festgelegt.

Auslegungsdruck – Die Druckgeräterichtlinie (DGRL) stuft Druckgeräte in Abhängigkeit vom Druckgerätevolumen V beziehungsweise der Nennweite DN für Rohrleitungen und dem maximal zulässigen Druck PS in verschiedene Kategorien ein. Dabei ist der maximal zulässige Betriebsdruck PS entsprechend Art. 1 Abs. 2 Nr. 2.3 DGRL definiert als „der vom Hersteller angegebene höchste Druck, für den das Druckgerät ausgelegt ist“. Als Hersteller von Druckgeräten ist auch STRIKO Verfahrenstechnik verpflichtet, den Auslegungsdruck seiner Druckgeräte auf dem Fabrikschild anzugeben.

Auslegungsstandard – STRIKO Verfahrenstechnik stellt seinen Neu- und Bestandskunden für jede Produktgruppe spezielle Formulare zur Anfragespezifikation zur Verfügung, in denen der Kunde neben allgemeinen Informationen auch die Auslegungsdaten und den Auslegungsstandard für das von ihm angefragte STRIKO-Produkt angibt. Zu den vom Kunden frei wählbaren Auslegungsstandards gehören die Druckgeräterichtlinie (DGRL, AD 2000), die Zertifizierung nach dem ASME Code (führendes Regelwerk zur Konstruktion, Herstellung und Prüfung von Druckgeräten und druckführenden Komponenten der ‚American Society of Mechanical Engineers‘) oder andere wie beispielsweise die DIN EN 13445.