Berstsicherungen. Statische Mischer. Wärmeaustauscher. Tropfenabscheider.

Abblase-Fläche – Nach dem Ansprechen / Öffnen einer Berstscheibe gibt diese eine Querschnittsfläche zur Ableitung des Mediums frei. Der benötigte freie Querschnitt hängt unter anderem vom Medium selbst, der Bauform der Berstscheibe, dem Berstdruck, der Temperatur und vom abzuführenden Volumen ab und wird individuell für jede Anwendung ermittelt. Dadurch ergibt sich die minimal zu verwendende Nennweite der Berstsicherung für jede Anwendung.

Arbeitsdruck (maximaler) – Maximaldruck, bei dem die eingesetzte Berstscheibe ihre längste Standzeit erreicht; er errechnet sich, indem man den minimalen Berstdruck mit dem Arbeitsverhältnis multipliziert. Wird der maximale Arbeitsdruck überschritten, kann die Berstscheibe erste Schädigungen erleiden, welche zu einem vorzeitigen Ansprechnen / Öffnen der Berstscheibe führen können.

Arbeitsverhältnis – Verhältnis von Arbeitsdruck (einer Berstscheibe) zu Berstdruck (einer Berstscheibe) in Prozent. Das Arbeitsverhältnis ist abhängig vom Material sowie der Bauform einer Berstscheibe und liegt im Bereich von 50 % bis 90 %.

Auslegungsdaten – In der Technik bezeichnet dieser Begriff notwendige Vorab-Informationen, um Geräte oder Bauteile so bauen oder gestalten zu können, dass sie letztlich ihren definierten Zweck erfüllen. Auslegungsdaten können alle Aspekte des Entwurfs, der Konstruktion, Herstellung, des Betriebs oder des Einsatzes betreffen. Für die Auslegung von STRIKO Berstscheiben spielen beispielsweise Daten wie der Einbauort, das abzusichernde Medium, der Arbeits-, Berst- und Gegendruck, die Arbeitstemperatur an der Berstscheibe oder auch die Art der Belastungssituation eine Rolle. Bei statischen Mischern von STRIKO sind hingegen Parameter wie das Einsatzmedium, die Fluidgruppe, Dampfdruck, Volumenstrom, Dichte und dynamische Viskosität einige der zunächst vom Kunden benötigten Auslegungsdaten, um den richtigen Mischertyp für den jeweiligen Einsatzzweck auszulegen. Erst wenn Entscheidungen über die Bauart, die zu verwendenden Werkstoffe und die Formgebung getroffen sind, werden im Rahmen der Bemessung oder Dimensionierung die geometrischen Größen festgelegt.

Auslegungsdruck – Die Druckgeräterichtlinie (DGRL) stuft Druckgeräte in Abhängigkeit vom Druckgerätevolumen V beziehungsweise der Nennweite DN für Rohrleitungen und dem maximal zulässigen Druck PS in verschiedene Kategorien ein. Dabei ist der maximal zulässige Betriebsdruck PS entsprechend Art. 1 Abs. 2 Nr. 2.3 DGRL definiert als „der vom Hersteller angegebene höchste Druck, für den das Druckgerät ausgelegt ist“. Als Hersteller von Druckgeräten ist auch STRIKO Verfahrenstechnik verpflichtet, den Auslegungsdruck seiner Druckgeräte auf dem Fabrikschild anzugeben.

Auslegungsstandard – STRIKO Verfahrenstechnik stellt seinen Neu- und Bestandskunden für jede Produktgruppe spezielle Formulare zur Anfragespezifikation zur Verfügung, in denen der Kunde neben allgemeinen Informationen auch die Auslegungsdaten und den Auslegungsstandard für das von ihm angefragte STRIKO-Produkt angibt. Zu den vom Kunden frei wählbaren Auslegungsstandards gehören die Druckgeräterichtlinie (DGRL, AD 2000), die Zertifizierung nach dem ASME Code (führendes Regelwerk zur Konstruktion, Herstellung und Prüfung von Druckgeräten und druckführenden Komponenten der ‚American Society of Mechanical Engineers‘) oder andere wie beispielsweise die DIN EN 13445.